Pflegetipps

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Ein paar Tipps für die tägliche Pflege Ihres Yorkie

Fellpflege ist für alle Hunde sehr wichtig, ein so eleganter Hund wie der Yorkie soll jedoch immer besonders gepflegt aussehen. Sein langes seidiges Haar erfordert hier eine gewisse Sorgfalt, aber mit regelmäßiger Übung ist das kein Problem, und der Lohn ist der herrliche Glanz des Fells Ihres Lieblings.

In allen Pflegefragen hilft Ihnen der Züchter Ihres Yorkie gern, und natürlich können Sie auch beim Yorkie-Klub Rat holen!

Kämmen und Bürsten

Damit das Haar des Yorkie nicht verfilzt, muss es regelmäßig gekämmt und gebürstet werden. Beim Laufen in der Natur können sich Knötchen gebildet oder Laub und Gras verfangen haben. Man sollte das Fell deshalb gleich nach dem Heimkommen kämmen und bürsten – wenn die Verfilzung erst gröber ist, hilft leider nur noch die Schere.

Die Pflege muss der Yorkie von Welpentagen an lernen, denn wenn er brav ruhig hält, ist alles viel einfacher. Stellen Sie den Kleinen auf einen rutschfesten Tisch, aber Achtung, der Yorkie ist schnell und geschickt und könnte versuchen, der Schönheitspflege zu entkommen, daher immer gegen Runterspringen sichern. Je ruhiger und sicherer man selbst an die Sache herangeht, desto eher wird der Hund die Pflege als angenehm finden.

Zuerst verknotete Stellen vorsichtig mit den Fingern lösen und dann beginnend bei den Haarspitzen und schließlich von oben bis unten durchkämmen, bis kein Widerstand mehr zu spüren ist. Danach wird ausgiebig gebürstet.

Der Bart sollte nach dem Füttern mit einem feuchten Schwamm gereinigt und anschließend ausgekämmt werden.

Wenn man dem Yorkie keine Kurzhaarfrisur verpasst, sondern ihm sein langes Haar lässt, soll es hübsch gescheitelt sein, und zwar vom Nasenrücken bis zum Rutenende. Von diesem Scheitel weg wird es dann mit der Spezialbürste nach unten „gezogen“.

Das Mascherl

Der Top-Knot ist ein Markenzeichen des Yorkie und keine Modeerscheinung: Er hält ihm das Haar aus den Augen fern. Man zieht dazu auf jeder Seite einen Scheitel vom Augenwinkel bis zum Ohr und fasst das oberhalb dieser beiden Scheitel befindliche Haar zusammen. Das Mascherl gehört zum Yorkie, und zwar seit der ersten Festlegung des Rassestandards.

Langhaarfrisur? Kurzhaarfrisur?

Wenn das Haar des Yorkie nicht so seidig ist, wie der Rassestandard das vorsieht, sondern weicher und wolliger, dann verfilzt es leichter, und die Langhaarfrisur wird für Hund und Mensch mühsam. Für eine Kurzhaarfrisur kann man das Haar auf halbe Beinlänge schneiden, das sieht noch immer „typisch Yorkie“ aus und ist doch pflegeleichter.

Viele Yorkies werden allerdings regelmäßig geschoren und haben nur am Kopf und an der Rute etwas längeres Haar. In diesem Fall verliert das Haar seinen Glanz und wird weicher und lockiger.

Baden

Das Yorkie-Haar ähnelt in seiner Struktur dem Menschenhaar. Während man viele Hunde ja nicht zu oft baden soll, schadet häufiges Baden dem Yorkie deshalb nicht. Auch das soll er natürlich schon im Welpenalter lernen.

Man verwendet keinesfalls ein Menschen-Shampoo, da die Haut des Hundes einen anderen ph-Wert hat. Für den Yorkie sollte man nur ein für die Rasse geeignetes Spezial-Shampoo, Spülungen und Sprays nehmen.

Nach dem Kämmen handwarm abduschen, Shampoo einmassieren, dabei darauf achten, dass das Haar sich nicht verknotet, dann gründlich ausspülen. Die Spülung auftragen und ein paar Minuten einwirken lassen. Gründlich abduschen und mit einem Handruch vortrocknen, ohne zu rubbeln. Den Föhn nicht zu heiß einstellen und einzelne Haarsträhnen über die Bürste ziehen.

Die Ohrenpflege

Am oberen Drittel oder der Hälfte des Ohres müssen die Haare ganz kurz gehalten werden, man kann sie dort abrasieren, die Außenkanten vorher mit einer kleinen Schere nachschneiden.

Augenpflege

Die ausdrucksvollen Augen des Yorkie sollen regelmäßig mit einer Lotion gereinigt werden, damit sich im Fell keine Rückstände der Tränenflüssigkeit halten, die Entzündungen hervorrufen können.

Krallen- und Zahnpflege

Die Krallenpflege überlässt man am besten einem Hundefriseur oder dem Tierarzt. Aber neben den üblichen Zwickern gibt es heute auch kleine Krallenschleifmaschinen, mit denen man den Hund nicht verletzen kann.

Ebenso sollte der Tierarzt regelmäßig kontrollieren, ob sich Zahnstein gebildet hat, der entfernt werden muss. Heute gibt es verschiedene Nahrungszusätze, die die Zahnsteinbildung verringern. Man sollte mit der Kontrolle früh beginnen, denn wenn erst einmal Zahnstein entfernt werden muss, gehen meistens auch Zähne mit verloren.